Architektur

Eine Hommage an die Schönheit der Erde

Um sich so harmonisch wie möglich in seine natürliche Umgebung einzufügen, wurde der größte Teil von Vulcania in den vulkanischen Untergrund eines ehemaligen Lavastroms eingebettet. Der tiefste Punkt liegt 20 m unter der Erdoberfläche. Die Verkleidung des Gebäudekomplexes aus einheimischem Vulkangestein vollendet dieses Wechselspiel zwischen dem Park und seinem natürlichen Umfeld.
Eine Hymne an die Schönheit der romanischen Baukunst der Auvergne: Der österreichische Architekt Hans Hollein hat hier ein imposantes, nüchternes und elegantes Werk geschaffen Die Begegnung mit der mineralischen Kraft dieses auf bemerkenswerte Art und Weise integrierten Ensembles ist für alle Besucher ein ergreifendes Erlebnis.
Indem er  dem Ganzen „eine emotionale Dimension“ verlieh, schuf der Architekt hier eine Hommage an die Schönheit der Erde, deren Vulkane uns die Zerbrechlichkeit des Lebens vor Augen führen. Der 35 m tiefe Krater, die Caldera und der Lavatunnel sind einige der architektonischen Elemente, die von der Erde und ihren Mysterien inspiriert wurden.  
Aus der näheren Umgebung ist nur der 28 m hohe Kegel, das architektonische Wahrzeichen von Vulcania, auszumachen. Die mit Lavagestein verkleidete Außenwand steht im Zwiegespräch mit den umliegenden Vulkanen, während die titanbedampften, goldfarbenen Innenwände, die an glühende Lava erinnern, einen erstaunlichen Kontrast schaffen. Ein sanftes, natürliches Licht erleuchtet den Kegel bis in die Untergeschosse.

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